Die Regale der Pasticcerie, Konditoreien, biegen sich, wie immer zu dieser Jahreszeit, unter der Last der ordentlich nebeneinander gereihten Panettoni: Mailands Weihnachtskuchen, der im Laufe der Zeit
Italien kennzeichnet sich in der Gastronomie durch eine einmalige Vielfältigkeit an Spezialitäten. Seine jahrtausende alte Kultur und die Einflüsse der verschiedenen Völker, von den Normannen bis zu den Arabern haben tiefe Spuren hinterlassen. Das Klischee von Pizza, Pasta, Wein und Eis beherrscht jedoch die Vorstellungen des normalen Touristen. Einige wissen, dass auch Parmesan, Aceto Balsamico, Parmaschinken, Tortellini u.a. aus Italien stammen. Aber auch hier haben die meisten nur eine vage Vorstellung, woher diese Produkte kommen und was dahinter steht. Dieses „Unwissen“ wird unter anderem geschickt von ausländischen Produzenten ausgenutzt, die welweit „Italian Sounding“ Produkte anbieten: „Mozzarella“ Made in Rumänien, „italienischer Wein“ Made in Grossbritannien und mehr. Wir präsentieren in unseren Beiträgen echte italienische Spezialitäten und ihre oft faszinierende Geschichte.
“Der Traum vom Kaffee“, unter diesem Titel erschien Anfang Oktober im Amalthea Verlag die deutsche Ausgabe des in Italien bereits anlässlich der EXPO 2015 auf den Markt gekommenen Buches „Il sogno del caffè“. Autor: Andrea Illy, Vorsitzender des Kaffeeimperiums illycaffè und Enkel des Firmengründers
Auf der internationalen Messe für Weiße Alba-Trüffeln steht der Bankomat gleich mitten drin. Sicherlich keine schlechte Idee bei den Trüffelpreisen, die sich wegen des trockenen, italienischen Sommers im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt haben. Für 650 Euro pro hundert Gramm wurde die Weiße Alba-
Mamma mia, die italienische Pasta ist in Gefahr! Und diesmal ist es nicht eine kleinkarierte EU Verordnung die für Aufregung sorgt, sondern ein Beschluss der italienischen Regierung. Ab nächstem Februar müssen die italienischen Nudelhersteller auf den Packungen auch das Ursprungsland des Weizens angeben.
Muss denn alles gleich Carpaccio heißen, nur weil irgendein dünn geschnittenes Lebensmittel auf dem Teller liegt? Oder Cappuccino, nur weil eine Flüssigkeit aufgeschäumt und in Tassen gefüllt wird. Wenn es nach Davide Paolini geht, dann sollte dem mitnichten so sein. Der italienische Fachmann in Sachen Küche und Kulinarik kritisierte in
Wer nach Florenz fährt, zu Besuch in der Wiege der Renaissance ist, der kommt nicht umhin (vorrausgesetzt natürlich er ist kein Vegetarier oder Veganer) Italiens berühmtestes und beliebtestes T-Bone Steak, „Bistecca alla fiorentina“, mindestens einmal zu genießen (öfter geht es manchmal nicht, schließlich gehört die Toskanische Küche zu den vielfältigsten).
Als wären sie durch das Erdbeben im vergangenen Oktober nicht genug gestraft. Die Bauern von Castelluccio kommen nicht zur Ruhe. Die anhaltende Trockenheit in diesen ungewöhnlich heißen italienischen Sommertagen und die dadurch ausgelöste Wasserknappheit macht vor allem den Viehzüchtern der Hochebene von