Die maßgeschneiderte Genussreise Triest

Mit den individuellen Reisen möchten wir spezielle Wünsche und Interessen am Genusshandwerk, an besonderen Restaurants und an anderen typischen Dingen der Region ebenso bedienen wie besondere Terminwünsche.
Dazu bieten wir Ihnen die „maßgeschneiderte Genussreise“ an, bei der wir Ihre ganz individuellen Vorstellungen berücksichtigen. Wir beraten Sie gerne und erarbeiten einen speziellen Reiseplan.

Essen

In Triest schmeckt man die Geschichte und die geographische Lage der Stadt. Die Jahrhunderte dauernde Vorherrschaft der Österreicher, die Nähe zu Slowenien, der Hafen als Warenumschlageplatz und Einfallstor fremder Kulturen, die friulische Tradition in Kombination mit mediterranen Gerichten, all das und noch viel mehr prägt die Küche von Triest. Einer Stadt, die wie ein Schmelztiegel in Sachen kulinarischer Genüsse ist.

Die Minestra de Bisi Spacai, auch Bunkersuppe genannt, ist eine nahrhafte, einfach zuzubereitende Erbsensuppe mit Speck, Wurst, Rippchen und Olivenöl. Ihren Beinamen hat die Suppe, weil sie häufig als Verpflegung der österreichischen Soldaten in den Schützengräben des Karsts diente.

Eine Suppe mit über 500jähriger Tradition ist die Jota. Eine Sauerkraut- Kartoffelsuppe mit Bohnen und Schweinefleisch, die ihren Ursprung als Resteessen hat. Wobei das für die Suppe verwendetet Sauerkraut nichts mit der in Österreich und Deutschland üblichen Zubereitung von Sauerkraut zu tun hat.

Das auch in der Jota-Suppe verwendete Sauerkraut ist in der Triester Küche fest verankert und gilt als deren typischste Beilage, vornehmlich zu Würsten oder Kochfleisch. Für die Zubereitung des Capuzi Garbi – so der Name des Sauerkrauts – wird Weißkohl in Streifen geschnitten und in einer Lake aus Wasser, Salz, Zucker und Lorbeer angesetzt. In einem verschlossenen Behälter gärt das Kraut bei einer Temperatur von 20 Grad über mehrere Tage. Während des Gärungsprozesses muss das Kraut immer wieder gewendet und der sich bildende Schaum abgeschöpft werden. Erst wenn sich kein Schaum mehr bildet, ist das Kraut genussfertig.

Die Sardoni Impanai genannten frittierten Sardinen gehören ebenfalls zu den typischen Gerichten der Stadt. Die Sardinen, am liebsten werden die an der Küste von Barcola gefischten verwendet, werden ausgenommen, aufgeklappt und paniert. Anschließend werden sie in Olivenöl frittiert. Gegessen werden die Sardoni Impanai warm oder kalt, am liebsten mit einer Schüssel Radicchio oder Feldsalat.

Ein typisches Gericht aus dem Karst sind Tagliatelle mit Walnüssen. Die Walnüsse werden zerkleinert, in einem Olivenöl-Butter-Gemisch geschmort und anschließend mit Sahne aufgegossen.

Nach dem ungarischen Geiger einer Zigeunerkapelle ist die Rigo Jancsi benannt, eine Schoko-Sahne-Torte mit Aprikosenmarmelade. Der Geiger hatte die Frau des belgischen Prinzen Chimay verführt und geheiratet. Auf dem Rückweg aus Alexandria hatte das Paar 1898 in Triest mit dem Schiff angelegt.

Zu Ostern gibt es in Triest typischer Weise die Pinza und Titola genannten Hefegebäcke. Die Pinza erinnert von der Form her an den essiggetränkten Schwamm, welchen die Soldaten Jesus gaben. Die Titola ist ein Zopfbrot, dessen Ende mit einem gefärbtem Ei verziert wird.

Zu Allerheiligen werden in Triest die Fave verspeist. Ein wahlweise weiß, rosa- oder braunfarbiges Mandelgebäck, das zu kleinen Kugeln geformt wird und nach Vanille, Rosenwasser oder Schokolade schmeckt. Die Farben dieses Gebäcks mit Symbolwert stehen für die Geburt, das Leben und den Tod.

Degustationen

Unsere Genussreisen bieten zahlreiche Möglichkeiten, um die gastronomischen Spezialitäten der Region direkt bei den Produzenten kennenzulernen (eventuell auch zu erwerben) oder in typischen Restaurants zu genießen. Hier einige Beispiele mit uns befreundeter Produzenten:

  • Fabrizio Polojaz und seine Kaffeerösterei.
  • Dario Zidaric mit seinem Käse, seiner Ricotta, seinen Yoghurts.
  • Der Sizilianer Gioachino und sein hervorragend schmeckendes Fior Rosso Olivenöl; eine Rarität in dieser Gegend.
  • Elena Parovel und ihre Weine aus den autochtonen Reben Malvasia istriana, Glera und Vitovska.
  • Devan Sancin und sein Vater Vitan haben den Prosecco wieder nach Triest zurückgebracht. Auf einem Hügel südlich der Stadt erzeugen sie aus der Glera-Traube einen Stillwein und einen feinen, fruchtigen Schaumwein: Prosecco aus der Urheimat des Proseccos.

Sehenswürdigkeiten

Hier nur die wichtigsten und „not to be missed“, wenn man Triest zum ersten Mal besucht:

  • Piazza Unità d’Italia, der größte zum Meer hin offene Platz Europas.
  • Der Canal Grande – großer Kanal – zwischen 1754 und 1766 angelegt und einer der Eckpunkte des neuen Stadtplans, der in der Folge zum Bau des Borgo Teresiano – Theresienvorstadt – führte.
  • Das Castello di San Giusto auf dem gleichnamigen Hügel, der die Stadt überragt.
  • Das Meeresschutzgebiet Miramare im Golf von Triest, es erstreckt sich um das Kap Miramar mit dem gleichnamigen Schloss und dessen Park.
  • Die Tram di Opicina – Bahn von Opicina – 1902 in Betrieb genommen, ist sie eines der Wahrzeichen von Triest und verbindet das Triester Stadtzentrum mit Opicina im benachbarten Karst.
  • Das Schloss Miramare aus dem 19. Jahrhundert, nur wenige Kilometer außerhalb der Altstadt. Diese majestätische und weiß leuchtende Schlossanlage, die der Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, der Bruder des Kaisers Franz Joseph, sehr liebte, erhebt sich direkt aus dem Meer und ist von einem riesigen Park umgeben, in dem viele seltene und exotische Baumsorten stehen.
  • Die historischen Cafés in jenem Wiener Stil, für den Triest berühmt ist.

Führungen

Von uns bis ins Detail geplant, können Individuelle Reisen auf eigene Faust oder, auf Anfrage, in Begleitung von Fabio Pittella unternommen werden. Fabio ist Absolvent der deutschen Schule in Mailand, studierte in Berlin und hat zuletzt für den Verlag des Touring Club Italiano gearbeitet, der sich u. a. mit Reiseführern und Kartographie einen Namen gemacht hat. Durch die Planung und Realisierung verschiedener Tourismusprojekte verfügt Fabio über viel Erfahrung in diesem Bereich.

Unterkünfte

Le 6A

Residenza Le 6A, elegant wie ein Hotel, gemütlich wie ein B&B, im historischen Zentrum von Triest. Jedes der sechs Zimmer trägt den Namen einer Frau, der mit A beginnt: Annetta, Amalia, Angiolina, Ada, Alberta und Augusta. Sie sind alle Protagonistinnen der Romane des Triester Schriftstellers Italo Svevo. Fünf Minuten zu Fuß von Le 6A entfernt,befindet sich am gleichnamigen Platz das Parkhaus ‚Foro Ulpiano‘, das 24/24 Stunden geöffnet hat. Ein Parkplatz kostet € 16,00 pro 24 Stunden.

Tripadvisor bewertet diese Unterkunft mit 4,5 Sternen. Preis ab € 70,00 ÜF

House 5

Stil, Design, Komfort und Technologie kennzeichnen dieses kleine B&B in einem Triester Altstadthaus aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das Haus verfügt über 6 große und schön eingerichtete Zimmer.

Tripadvisor bewertet diese Unterkunft mit 4,5 Sternen und einem Zertifikat für Exzellenz. Preis ab € 80,00 ÜF

Hotel Villa Bottacin

Ruhig, inmitten von Natur und doch nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Die Villa Bottacin stammt aus dem Jahr 1854 und steht wegen ihres künstlerischen und historischen Wertes unter Denkmalschutz. Im Jahr 2004 wurde sie restauriert und in ein Appartementhaus umgewandelt, wobei aus den ursprünglichen Räumen 17 Einzimmerappartements und geräumige Zimmer entstanden. Die Villa Bottacin verfügt über einen großen Garten, von dem ein Teil als Parkplatz verwendet wird, und über eine wunderschöne Terrasse, auf der im Sommer das Frühstück serviert wird. Ein beheizter Swimmingpool, ein Wellnessraum mit Whirlpool, eine Bio-Sauna, ein Türkisches Bad, eine sogenannte emotionale Dusche sowie ein Relaxbereich stehen den Gästen zur Verfügung. Der Wellnessraum, er bietet Platz für maximal vier Personen, muss im Voraus reserviert werden.

Tripadvisor bewertet diese Unterkunft mit 4,5 Sternen. Preis ab € 100,00 ÜF

Extra

Neben dem klassischen „Genussreise“-Verlauf, mit Besuchen von kulturellen Sehenswürdigkeiten, Genussproduzenten und Restaurants, bietet Triest weitere Möglichkeiten, um den Aufenthalt dort abwechslungsreich zu gestalten.
Zum Beispiel:

  • Wandern/Nordic Walking: Zum Beispiel der Rilke Weg und die Napoleonische Straße.
  • Radfahren: Zum Beispiel die 70 Km (4 Stunden) lange Route Triest – Sistiana – Štanjel – Triest (am besten auf dem Elektrofahrrad).
  • Segeln
  • Badeurlaub
  • Die Grotta Gigante, eine der größten Höhlen Europas und ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Reisebedingungen

Wir organisieren auch Ihre Anreise ganz nach Ihrem Wunsch. Diese ist im Reiseangebot nicht enthalten, um Ihnen größtmögliche Flexibilität bei der Wahl der Verkehrsmittel, des Abreise-Orts/Flughafens und der Fluggesellschaft zu gewährleisten. Besprechen Sie die Einzelheiten mit unserem

Buchungsbüro: +49 (0)1573 354 2362.

Zahlungsbedingungen:

Die Buchung der Reise wird verbindlich, wenn sie schriftlich von uns bestätigt worden ist und darauf folgender Überweisung einer Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises. Der restliche Preis wird fällig, wenn feststeht, dass Ihre Reise – wie gebucht – durchgeführt wird und die Reiseunterlagen entweder in Ihrem Reisebüro bereitliegen oder Ihnen verabredungsgemäß zugesandt werden, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt.

Rücktritt vom Reisevertrag:

Sie können jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Wir sind in diesem Fall berechtigt, eine Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen zu verlangen, die wie folgt pauschaliert wird. Bei Rücktritt

bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 20 %
ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 40 %
ab dem 24. Tag vor Reiseantritt 50 %
ab dem 17. Tag vor Reiseantritt 60 %
ab dem 10. Tag vor Reiseantritt 80 %
ab dem 3. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtantritt der Reise 90 % des Reisepreises.

Muss die Reise aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl oder aufgrund anderer Gründe, die beim Veranstalter liegen, abgesagt werden, so werden bereits geleistete Zahlungen umgehend in voller Höhe zurückgezahlt.