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Wander- und Genussreise Apulien – der schönste Stiefelabsatz der Welt
2.160,00 € – 2.210,00 €Preisspanne: 2.160,00 € bis 2.210,00 €
Die Wanderungen: Trulli, Küstenwege & Olivenhaine
Auf unserer Wanderreise in Apulien erkunden wir einige der faszinierendsten Landschaften Süditaliens. Unsere Route führt uns auf aussichtsreichen Wegen durch das malerische Valle d’Itria mit seinen berühmten Trulli und weißen Dörfern wie Alberobello, Ostuni und Locorotondo, vorbei an uralten Olivenhainen und durch charaktervolle Weinlandschaften. Ein Highlight sind einige besonders spektakuläre Küstenwanderungen an den Steilküsten des Salento: hier erwarten uns schattige Pinienwälder, schroffe Felsen und versteckte Buchten mit türkisblauem Wasser. Jeder Wandertag bringt neue Eindrücke: Wir durchstreifen die faszinierende Höhlenstadt Matera (UNESCO-Welterbe), erkunden das geheimnisvolle Castel del Monte und erleben die Vielfalt Apuliens – von ländlicher Idylle bis zu wilden Küstenpfaden.
Kulinarik, Wein und besondere Unterkünfte
Wie auf allen unseren Wanderreisen kommt auch in Apulien der Genuss nicht zu kurz: uns erwarten elegante Weine wie der samtige Primitivo, feines Olivenöl, regionale Spezialitäten und das Dolce Vita in den charmanten Unterkünften. Die Reise wird von Ute geführt, die vor vielen Jahren ihrem Mann in seine Heimat gefolgt ist und hier in ihrem eigenen Agriturismo ein preisgekröntes Olivenöl herstellt und uns beweisen wird, dass Esel eigentlich gar nicht störrisch sind. Die Reise hat zwei Standorte – zunächst in einer Masseria bei Alberobello mit eigener Landwirtschaft. Danach im Salento im kleinen Ort Nardò in einem als Boutiquehotel hergerichteten historischen Kloster.
10 Highlights dieser Reise
Authentische Unterkünfte: Masseria und Boutiquehotel im historischen Konvent
Wanderung im UNESCO-Tal der Trulli
Primitivo-Wein: samtig und intensiv wie eine Umarmung
Wanderung durch jahrtausendealte Olivenhaine bei Ostuni
Matera: UNESCO-Welterbe und faszinierendes Wandergebiet
spektakuläre Küstenwanderungen im Salento
Wanderung bei Castel del Monte: geheimnisvolle Burg und UNESCO-Welterbe
Individuelle Anreise nach Bari. Für alle Gäste gibt es einen Sammeltransfer ab Flughafen Bari zur festgelegten Uhrzeit (spätestens um 17 Uhr) zu unserer Unterkunft im Herzen des Valle d’Itria. Die Fahrt führt durch die charakteristische Landschaft Apuliens mit ihren Trulli und Olivenhainen (Busfahrt ca. 70 km). Unsere erste Unterkunft ist die charmante Masseria Torricella – ein traditioneller Gutshof im Herzen des Valle d’Itria, umgeben von Olivenhainen und Weinbergen. Hier erwarten uns eine idyllische Atmosphäre, regionale Küche mit Produkten aus dem eigenen Bauernhof und einladende Zimmer, die apulische Gastfreundschaft versprühen.
Am frühen Abend begrüßt uns unsere Wanderführerin bei einem Aperitif. Beim gemeinsamen Kennenlernen und dem ersten apulischen Abendessen stimmen wir uns auf die kommenden Wandertage ein und genießen die familiäre Atmosphäre unserer Unterkunft.
Tag 2: Das Trullital und seine Weine
Heute erleben wir das berühmte Tal der Trulli – die malerische Valle d’Itria, Teil des UNESCO-Welterbes. Nach einer kurzen Busfahrt erreichen wir Martina Franca und starten unsere Wanderung durch eine abwechslungsreiche Landschaft, vorbei an kleinen Votivkapellen, traditionellen Masserien und immer wieder den charakteristischen Trulli, den „Zipfelmützenhäusern“ Apuliens. Unser Ziel ist das weiße Städtchen Locorotondo, das für seinen charmanten Ortskern und seinen Weißwein bekannt ist. In einer wunderschönen Masseria verkosten wir verschiedene Weine, darunter auch einen frischen Weißwein, der aus autochthonen Trauben gekeltert wird und mit feinen Blüten- und Mandelnoten begeistert.
Am Nachmittag bringt uns eine kurze Busfahrt nach Alberobello, den Ort mit der größten Konzentration an Trulli, die sich fotogen an die Hänge schmiegen und zu den bekanntesten Fotomotiven der Region zählen.
Wanderung: ca. 13 km +/- 250 m. Busfahrt ca. 40 km.
Tag 3: Tausendjährige Olivenhaine bei der weissen Stadt Ostuni
Jahrtausendealte Olivenhaine
Busfahrt in die berühmte Ebene der Jahrtausende alten Olivenbäume rund um Ostuni – eine der eindrucksvollsten Kulturlandschaften Apuliens, geprägt von uralten Bäumen mit knorrigen Stämmen, durchzogen von Trockenmauern und Masserien. Zwischen den mächtigen Olivenbäumen wachsen auch Johannesbrotbäume und Weinreben, die das Bild dieser historischen Agrarlandschaft abrunden. Unsere Wanderung führt uns auf alten Pfaden vorbei an kleinen Wallfahrtskirchen und versteckten Kapellen. Immer wieder erzählt Ute spannende Geschichten über die Region, ihre Bewohner und die lange Tradition des Olivenanbaus, die bis in die Zeit der Messapier und Römer zurückreicht. Ein besonders schöner Platz zwischen den Bäumen lädt zum Picknick ein.
Die weisse Stadt Ostuni & Besuch in einer Ölmühle
Am frühen Nachmittag erreichen wir die weiße Stadt Ostuni, die mit ihren labyrinthartigen Gassen und strahlend weiß gekalkten Häuserfassaden zu den schönsten Orten Süditaliens zählt. Beim Bummel durch die Altstadt fühlt man sich fast wie in Griechenland – ein echtes Highlight der Reise. Auf der Rückfahrt besuchen wir eine traditionelle Ölmühle und erfahren bei einer Verkostung, was das apulische Olivenöl so besonders macht – von der Ernte bis zur Pressung und dem feinen Aroma, das Kenner weltweit schätzen.
Wanderung: ca. 15 km +/- 400 m. Busfahrt ca. 85 km.
Tag 4: Die Felsenstadt Matera
Wanderung in Matera – beeindruckende Schluchtenlandschaft mit Felsenkirchen
Heute entdecken wir mit Matera eine der faszinierendsten Städte Süditaliens. Und obwohl schon in der Nachbarregion Basilicata gelegen, ist die Geschichte und Landschaft Materas eng mit Apulien verbunden. Die Sassi di Matera – die berühmten Höhlensiedlungen und Felsenkirchen – gehören zum UNESCO-Welterbe und bieten mit ihren spektakulären Ausblicken und labyrinthischen Gassen ein einzigartiges Wandererlebnis. Unsere Wanderung beginnt bei den Felsenkirchen, von wo sich ein dramatischer Blick auf die steil abfallenden Schluchten und die dichte Höhlenstadt eröffnet, die schon oft als Filmkulisse für biblische Epen diente. Beim Durchstreifen der Sassi tauchen wir ein in die jahrtausendealte Geschichte Materas: Noch bis in die 1950er Jahre lebten hier Menschen in den Höhlenwohnungen, die heute Cafés, Galerien und kleine Läden beherbergen
Das Land des Brotes
Matera ist berühmt für sein aromatisches Pane di Matera IGP – ein Brot, das nach alter Tradition aus Hartweizengrieß und natürlichem Sauerteig gebacken wird und mit seiner knusprigen Kruste und dem intensiven Geschmack zu den besten Italiens zählt. In der Mittagszeit gibt es Gelegenheit, dieses Brot und weitere regionale Spezialitäten zu probieren.
Wanderung: ca. 10 km +/- 450 m / Busfahrt ca. 140 km
Tag 5: Castel del Monte – Krone der Alta Murgia und Nero di Troia
Geheimnisvolles Castel del Monte
Heute erkunden wir die faszinierende Landschaft der Alta Murgia, eine weitläufige, dünn besiedelte Hochebene mit eindrucksvollen Weizenfeldern, Kalksteinformationen und ausgedehnten Weinbergen. Über der Szenerie thront das legendäre Castel del Monte – ein Symbol Apuliens und UNESCO-Welterbe. Die mittelalterliche Festung wurde im 13. Jahrhundert von Friedrich II. auf einem Hügel erbaut und beeindruckt durch ihre perfekte, geheimnisvolle Oktogon-Architektur und die Vielzahl an Legenden, die sich um das Bauwerk ranken. Unsere Wanderung führt uns durch die offene Landschaft, während das Castel del Monte langsam am Horizont erscheint. Unterwegs bleibt Zeit, über die Geschichte und die Mysterien dieses einzigartigen Bauwerks zu philosophieren, das mit seiner formalen Perfektion und der magischen Lichtwirkung seit Jahrhunderten Forscher und Besucher fasziniert. (Eintritt Castel nicht inbegriffen).
Nero di Troia – ein ganz besonderer Wein
Nach einer Pause am Castel geht es weiter zu einer Weinkellerei in der Umgebung. Hier lernen wir einen der spannendsten Weine Apuliens kennen: den Nero di Troia. Diese autochthone Rebsorte bringt charaktervolle, tief rubinrote Weine hervor – mit Aromen von roten Früchten, Gewürzen und einer eleganten, leicht herben Tanninstruktur. Das Zertifikat DOCG „Castel del Monte Nero di Troia Riserva“ steht für höchste Qualität und verbindet die Weinkultur der Region eng mit der Geschichte des Castels.
Wanderung: ca. 13 km +/- 450 m / Busfahrt ca. 220 km
Tag 6: Weiterfahrt ins Salento. Unterwegs zu Gast bei Ute und Mario
(Esel-)Wanderung zur Masseria von Ute
Wir brechen auf zu unserem zweiten Standort im sonnigen Salento. Unterwegs zeigt uns Ute ihre Heimat und wir tauchen ein in die faszinierende Landschaft Süditaliens. Bei einer gemütlichen Wanderung erkunden wir die typische Vegetation der Region: urige Olivenhaine, Feigenbäume und stachelige Kakteen prägen das Bild. Besonders charmant begleitet uns eine kleine Herde von Eseln, die Ute und Mario züchten. Die freundlichen Tiere führen uns zum Gehöft der beiden, wo wir mit einer Erfrischung und hausgemachten Snacks willkommen geheißen werden.
Manduria – das Herz des Primitivo
Nach dieser besonderen Pause setzen wir die Fahrt fort und machen einen Zwischenstopp in Manduria, dem Zentrum des Primitivo-Anbaus. Hier erfahren wir mehr über die Geschichte der Winzergenossenschaft und verkosten den „Lirica“, einen eleganten Primitivo. Schliesslich erreichen wir Nardò, einen charmanten Ort mit einem beeindruckenden historischen Zentrum. Hier sind wir in einem ehemaligen Kloster untergebracht, das liebevoll zu einem Boutiquehotel umgebaut wurde. Die Kombination aus Geschichte, Architektur und modernem Komfort schafft eine besondere Atmosphäre für unseren Aufenthalt.
Die nächsten Abendessen sind individuell gestaltet, sodass jeder Gast je nach Vorliebe wählen kann: Ob eine knusprige Pizza in einer der lokalen Pizzerien oder ein feines Fischmenü in einem der Restaurants – die kulinarische Vielfalt des Salento bietet für jeden Geschmack das Richtige.
Tag 7: Eine Masseria und das Naturschutzgebiet von Porto Selvaggio
Kurze Fahrt von Nardò in Richtung Meer zur traditionsreichen Masseria Brusca. Das ist ein Anwesen wie aus der Zeit gefallen mit einem verwunschenen Garten und eigener Käseproduktion. Der Besitzer der Masseria wird uns persönlich über sein Anwesen führen und spannende Geschichten direkt aus erster Hand erzählen. Anschließend wandern wir im Naturpark von Porto Selvaggio, einem Naturschutzgebiet direkt am Meer mit wilden Buchten und uralten Wachtürmen. Unterwegs bietet sich ein besonders schöner Platz mit Meerblick für ein Picknick mit lokalen Produkten und Wein.
Wanderung: ca. 9 km +/- 150 m / Busfahrt ca. 20 km
Tag 8: Dolce far niente – ein Tag zur freien Verfügung
Heute heißt es: Genießen, entspannen und entdecken – ganz nach Lust und Laune! Der Tag steht zur freien Verfügung und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Apulien auf eigene Faust zu erleben. Unsere Wanderführerin steht gern beratend zur Seite und gibt individuelle Tipps.
Inspirationen für den freien Tag
Spaziergang durch Nardò:
Lasst euch durch das historische Zentrum treiben und bewundert die prachtvollen Barockfassaden, versteckten Plätze sowie das südländische Flair der kleinen Cafés.
Ausflug nach Lecce:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man die „Barockhauptstadt des Südens“ erreichen. Lecce begeistert mit ihrer eleganten Altstadt, imposanten Kirchen, kleinen Boutiquen und lebendigen Piazze – ein echtes Highlight für Kunst- und Architekturfreunde.
Ans Meer: Die Küste ist ganz nah! Ob ein Badetag an einem der feinsandigen Strände, ein Spaziergang zu einer Felsbucht oder einfach ein Cappuccino mit Meerblick – das Ionische Meer lädt zum Dolce far niente ein. Von verschiedenen Orten aus werden auch Bootstouren angeboten, damit man die Küste einmal aus einer anderen Perspektive erlebt.
Wanderung oder Radtour in der Umgebung: Wer noch mehr Natur erleben möchte, kann eine zusätzliche Wanderung in der Umgebung unternehmen. Die Landschaft rund um Nardò bietet zahlreiche Wege durch Olivenhaine, kleine Wälder oder entlang der Küste.
Kochkurs: ganz authentisch bei Einheimischen kann man in Nardò an einem Kochkurs teilnehmen, bei dem man nicht nur lernt, wie die echten hausgemachten Orecchiette entstehen.
Tag 9: Wanderung im Süden des Salento und Negramaro Wein
Am südlichen Ende Apuliens: Von Santa Maria di Leuca zur Steilküste
Heute führt unsere Route an die südlichste Spitze des Salento nach Santa Maria di Leuca. Nach einem kurzen Spaziergang durch den charmanten Ort, wo sich das Ionische und das Adriatische Meer begegnen, geht es weiter nach Gagliano del Capo.
Spektakuläre Küstenwanderung
Von Gagliano del Capo aus starten wir unsere Wanderung entlang der dramatischen Steilküste. Der Weg führt vorbei an faszinierenden Meeresgrotten und durch die berühmte Schlucht des Ciolo – ein Naturjuwel mit türkisblauem Wasser und markanten Felsformationen. Die Bucht ist nicht nur landschaftlich beeindruckend, sondern auch ein Hotspot für wagemutige Klippenspringer, die sich von der Brücke ins Meer stürzen. Nach weiteren Panoramablicken und kleinen Höhlen erreichen wir gegen Mittag die Marina di Novaglie. Hier lädt das kristallklare Wasser bei schönem Wetter zu einem erfrischenden Bad ein.
Der Negramaro
Am Nachmittag fahren wir weiter nach Tricase, wo wir das traditionsreiche Weingut Castel di Salve besuchen. Die Kellerei blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist bekannt für die Pflege autochthoner Rebsorten. Besonders der Negramaro – ein samtiger, tief rubinroter Rotwein mit Noten von dunklen Beeren, mediterranen Kräutern und feinen Gewürzen – wird hier zur Vollendung gebracht. Bei einer Führung und Verkostung erleben wir die Verbindung von Terroir, Tradition und moderner Kellerkunst.
Wanderung: ca. 7 km – 80 m / Busfahrt ca. 140 km
Tag 10: Wandern am Meer bei Otranto
Heute erleben wir eine der spektakulärsten Küstenwanderungen Apuliens an der östlichsten Spitze Italiens, rund um die charmante Hafenstadt Otranto.
Wanderung zum östlichsten Punkt Italiens
Nach einem kurzen Bummel durch die malerische Altstadt von Otranto, bekannt für ihre engen Gassen und die lebendige Hafenatmosphäre, beginnt unsere Wanderung entlang der dramatischen Steilküste. Schon bald eröffnen sich atemberaubende Ausblicke auf das endlose Blau der Adria. Ein besonderes Highlight unterwegs ist der farbenfrohe Bauxitsee: In einer stillgelegten Bauxitgrube hat sich ein kleiner, leuchtend grüner See gebildet, der gemeinsam mit den umliegenden roten Felsen sowie der mediterranen Vegetation ein faszinierendes Farbspiel bildet. Die Route führt weiter zum berühmten Leuchtturm von Punta Palascia, dem östlichsten Punkt Italiens. Von hier aus reicht der Blick bei klarer Sicht bis zur albanischen Küste, ein echtes Erlebnis am “Ende Italiens”.
Besuch im Weingut Menhir
Nach der Wanderung fahren wir mit dem Bus zum Weingut Menhir Salento. Das kleine, biologisch arbeitende Unternehmen ist bekannt für seine nachhaltige Produktion und die Verbindung von Weinbau, Geschichte und regionaler Kultur. Die Umgebung ist reich an Spuren der Vorgeschichte – unter anderem Menhire und Dolmen aus der Steinzeit –, die von der langen Geschichte dieser Landschaft erzählen.
Abschlussabend
Am Abend lassen wir die Eindrücke dieser abwechslungsreichen Reise bei einem letzten gemeinsamen Abendessen mit einem mehrgängigen (Fisch)Menü ausklingen – ein würdiger Abschluss für eine Wanderwoche voller Natur, Kultur und Genuss.
Wanderung: ca. 12 km +/-200 m / Busfahrt ca. 120 km
Tag 11: Arrivederci e alla prossima
Ein Bus bringt uns am Morgen (Abfahrt gegen 9,00 Uhr ab Nardò) wahlweise zum Flughafen Brindisi (70 km) oder Bari (200 km). Natürlich helfen wir Ihnen auch bei der Organisation Ihrer Verlängerung.
Wanderführerin für alle Wanderungen und für den Begrüssungsabend
Bus für alle Transfers lt. Programm
Weinverkostungen (z. T. und je nach Tageszeit mit kleinen Snacks) in den Kellereien lt. Programm
Abendessen am letzten Abend (ohne Getränke)
Vesper bei Ute und in der Masseria bei Nardò
Olivenölverkostung
Bei Nichtverfügbarkeiten können Kellereien durch ein anderes Weingut in derselben Weinregion ersetzt werden.
NICHT INBEGRIFFENE LEISTUNGEN
Anreise nach Bari oder Brindisi (Sammeltransfer am 1. Tag ab Bari um 16.00 und am letzten Tag nach Bari um 11.30), Getränke zu den Essen (sofern nicht anders beschrieben), Citytax/Übernachtungssteuer, Trinkgelder, Wasser zu den Wanderungen, Dinge des persönlichen Bedarfs, alle Leistungen, die nicht ausdrücklich als inbegriffen beschrieben sind.
Programmänderungen vorbehalten!
Unterkünfte
Die Apulien-Reise haben wir auf Unterkünften in zwei Hauptstandorten aufgeteilt. Zunächst beginnen wir in der Nähe des „Trulli-Tals“ bei Alberobello mit der Erkundung der Umgebung. Dazu gehört auch der Tag in Matera und beim Castel del Monte.
Nach der Hälfte der Reise begeben wir uns in den Süden Apuliens, in den Salento, so heisst der Landzipfel, der auf der Karte den Stiefelabsatz bildet. Hier haben wir uns für die Unterbringung in einem kleinen Ort entschieden, damit Sie auch ein bisschen vom Leben und der Kultur Apuliens mitbekommen.
Die Unterkünfte auf unserer Reise nach Apulien sind zwar sehr unterschiedlich, aber spiegeln beide den typischen Charakter dieses schönen Landstrichs wieder
Der Gutshof, ein antiker Steinbau, ist typisch für diese Zone: weiß, von unregelmäßiger Form, mit einem zentralen Körper rund um den sich alle anderen Ambiente entwickeln. Das Restaurant, die Zimmer, der Weinkeller und der Holzofen liegen auf einem zentralen Platz, dem einstigen Zentrum des bäuerlichen Lebens. Rund um das Gut findet man Wälder und Natur: das herrliche Panorama des “Canale di Pirro”, einem Tal mit karstigem Ursprung, das seit der Antike von Menschen bewohnt wird und heute das grüne Herz des Regionalparks des Barsento bildet.
Auf dem Gutshof Masseria Torricella schläft man in bequemen Zimmern, die geschmackvoll und mit Respekt auf die bäuerliche Tradition eingerichtet sind, mit Schmiedeisenbetten und handbestickter Bettwäsche
Alle Zimmer verfügen über Bad, Tv, Haartrockner, Klimaanlage und Heizung; tägliche Reinigung und Wäschewechsel.
In einem früher als Stall verwendeten Teil des Gebäudes liegt heute unser wunderschöner Speiseraum. Der Stall wurde unter Verwendung von antiken Materialien renoviert und das Ergebnis ist erstaunlich: man fühlt sich wie in eine andere Zeit zurückversetzt. Bezaubernd sind die Nischen, die früher als Tränke für die Tiere dienten und heute den Rahmen für antike bäuerliche Geräte bilden, die als Dekoration aufgestellt wurden. Hier genießen die Gäste des Gutshofes Masseria Torricella die kulinarischen Spezialitäten unserer Küche: zum Frühstück hausgemachte Marmeladen und Kekse, zu Mittag und abends Speisen aus der lokalen Tradition wie Vorspeisen auf Gemüsebasis, Käse, Orecchiette, Fava Püree, Fleischgerichte (Lamm, Wildschwein, Kaninchen usw.) ; unter den Rotweinen findet man den Primitivo und unter den Weißweinen Fiano aus dem Valle d’Itria und Locorotondo, alle aus unserer Eigenproduktion. Und im Sommer kann man im Freien essen, eingehüllt in den Duft und die Geräusche einer unberührten Natur.
Tripadvisor hat dieser Unterkunft 4,5 Sterne und ein Zertifikat für Exzellenz vergeben.
„Nachdem ich jahrelang auf der ganzen Welt studiert und gearbeitet habe, entscheide ich mich, zu meiner „Dornröschen“ zurückzukehren: Nardò – Stadt der Kunst, reich an Palästen, Türmen, herrlichen Villen, Burgen, Bauernhöfen, monumentalen Gärten, Naturparks auf einer Fläche von 33 km, 23 davon an der Küste mit einem unberührten und kristallklaren Meer. Ein wahrer Schmelztiegel griechischer, römischer, normannischer, spanischer und französischer Kultur.
Ich beschließe, meine monumentalen Paläste zu restaurieren, sie für die Menschen zu öffnen und die „Schönheit“ mit dem anspruchsvollsten Reisenden zu teilen. So entstand der erste Albergo Diffuso in Nardò. Er bietet seinen Gästen die Möglichkeit, in den prächtigen, geschichtsträchtigen Räumen der drei Paläste zu übernachten, in denen einst zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten der Aristokratie des Königreichs Neapel, der beiden Sizilien und der kirchlichen Welt lebten.
Der Reisende hat die Möglichkeit, im exquisiten Restaurant der Kette Chateaux Hotel Collection zu speisen, den Geschmack des Salento zu entdecken und den Panoramablick von den Terrassen des Palastes zu genießen. Er kann auch die Kunstwerke der temporären und permanenten Ausstellung in den majestätischen Hallen des Monastero Santa Teresa bewundern, die von den Skulpturen von Giovanni Maria Tarantino dominiert werden. Auf dem edlen Boden des Sambiasi-Palastes, in den großen Freskenhallen kann man sich verlieren, wenn man ein interessantes Buch aus der internationalen Bibliothek liest.
Antonello Rizzello, Präsident und Gründer von Dimore Storiche Neretine (historische Gebäude von Nardò), organisiert viele kulturelle Veranstaltungen und Führungen zwischen edlen Palästen, Burgen.
Tripadvisor hat dieser Unterkunft 4,5 Sterne und ein Zertifikat für Exzellenz vergeben.
Ihre Wanderführerinnen
Ute Palmisano
Ute Palmisano
Ute, unsere Wanderführerin in Apulien, stellt sich und ihre Heimat vor:
„Die eigentliche Gefahr lauere der Seele des Reisenden auf. Man droht in eine emotionale Abhängigkeit zu geraten“, warnt schon der Münchner Kunsthistoriker Dr. Rolf Legler den Apulien- Reisenden.
Tatsächlich erging es mir so, als ich 2008 mit meinem Mann in seine Heimat Apulien zog.
Hier war alles intensiver, extremer; seien es die Farbkontraste aus dunkelroter Erde, blauem Himmel und Meer, weiß gekalkten Häusern und unendlichen, grünen Olivenhainen, oder die lokale Küche mit ihren ausdrucksstarken Weinen, oder die Kulturzeugnisse vergangener Epochen, oder einfach nur die Verschmelzung althergebrachter Traditionen mit moderner Lebensart.
Beim Zusammentreffen mit Apuliern spürt man sofort deren unglaubliche Anpassungsfähigkeit an den schwierigen Alltag und die Kreativität, die ihnen das tägliche Leben abverlangt, aber auch ihre Ausstrahlung von Ruhe, Gelassenheit und Langsamkeit, gepaart mit einer außergewöhnlichen Gastfreundschaft allem Fremden gegenüber.
Beim Wandern werden wir erfahren, dass Apulien für Jahrtausende eine landwirtschaftlich dominierte Region war und immer noch ist. Die Küche ist stark vom Landleben beeinflusst und die Frische der Zutaten ebenso wichtig ist wie ihre Herkunft. Viele der bekanntesten Gerichte haben ihren Ursprung in der „cucina povera“, in der alle Zutaten verwendet werden, die gerade vorrätig sind oder am Wegesrand zu finden sind! Heute würden wir sagen: Antik gepaart mit modern, eine Verbindung, die Apuliens Küche so attraktiv macht und mit dem heutigen Begriff „Slow Food“ perfekt übereinstimmt.
Zusammen mit meinem Mann und unseren acht Eseln betreiben wir einen Bio Landhof, produzieren biologisches Olivenöl und organisieren regelmäßig Kochkurse und Verkostungen für alle Liebhaber des guten Geschmacks.”
Katrin Petzold
Katrin Petzold
In Apulien bin ich, Münchnerin und Geographin, nach einem Erasmus-Studienjahr in Florenz gelandet – mein heutiger Mann war einer der Studenten, die mir ein Zimmer vermietet haben… Und seit 2000 lebe ich nun in Brindisi mit meiner Familie und einer wechselnden Zahl an Hunden und Katzen.
Als Reiseführerin und vor allem als Wanderführerin arbeiten zu dürfen, heißt für mich, meine Gäste mitzunehmen auf eine spannende Reise und mit ihnen zusammen die Schönheit meiner zweiten Heimat mit allen Sinnen zu erleben – indem wir betrachten, zuhören, spüren und den Reichtum an Düften und Geschmack der Natur und Küche genießen.
„Drinnen empfing uns jene Stille historischer Landstädte Italiens, deren Zauber so wunderbar anmutet und nirgends in der Welt seines gleichen hat. Die warme sonnige Luft weht und wittert vom Hauche der Vergangenheit; die Zeiten und Kulturen, welche nicht mehr sind, strömen aus ihren Monumenten eine elektrische Kraft aus: es ist Magnetismus der Geschichte. Nichts Nebelhaftes und Romantisches hier wie im Norden. Alles Ereignis liegt so ruhig und klar vor der Phantasie wie die blaue Ferne dort und die purpurnen Berge am Horizont“.
Mit diesen Worten beschreibt Ferdinand Gregorovius seine Ankunft in Lucera. Und obwohl seine „Wanderjahre in Italien“ Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlicht wurden, finden heutige Apulienreisende immer noch viele Gemeinsamkeiten: das intensive Licht der Sonne, das uns förmlich durchdringt und allem eine besondere Klarheit und intensive Farben verleiht. Das Blau des Himmels und des Meeres – Apulien ist zu drei Vierteln vom Meer umgeben.
Die kleinen Orte und Städtchen, in denen das Leben zu manchen Stunden, vor allem im Sommer in der Mittagspause, tatsächlich völlig still steht. Und die, wenn man ihnen genau zuhört, uns unendlich viele Geschichten zuflüstern können. Von fremden Eroberern, die neue Herrscher wurden. Von Piraten, Königinnen, Kaisern und Mönchen. Von Soldaten und Pilgern, von Gläubigen und Künstlern. Begnadeten Handwerkern, Landwirten und Malern. Von unermesslichen Reichtümern und vom Schweiß, der Arbeit und den Nöten der einfachen Menschen.
Das Erbe, das diese zum Teil jahrtausendealten Ereignisse uns hinterlassen haben, finden wir aber nicht nur in den Städten, den heute noch existierenden oder schon lange verlorenen. Noch mehr erfahren wir beim Wandern in der Natur, wir tauchen in Landschaften ein, die früher Meeresgrund waren und uns von Dinosauriern und Säbelzahntigern erzählen.
Und wie genial ist es, zwei der schönsten Geschenke der Griechen (oder der Götter?!), nämlich Wein und Olivenöl, auch noch kosten zu dürfen!
Die Weingüter
Apulische Weine sind mittlerweile in aller Munde! In der Tat ist Apulien die italienische Region mit der grössten Rebfläche überhaupt. Wer kennt nicht den samtigen Primitivo von Italiens Stiefelabsatz? Dabei wissen die wenigsten, dass es sich dabei um die gleiche Rebsorte handelt, die anderswo Zinfandel heisst. Aber es gibt noch weitere feine rote Sorten – der Negramaro oder der Nero di Troia.
Das Klima ist von trockener Hitze geprägt und von fruchtbaren Böden. Dadurch entstehen in Apulien diese ausgewogenen Weine, mit fruchtbetonter Reife und gleichzeitiger Frische. Apulien ist an drei Seiten vom Mittelmeer umgeben, so dass eine stete Brise die Rebflächen – besonders im Sommer – wohltuend abkühlt.
In Apulien wird auf fast 90.000 Hektar Wein angebaut und es ist die italienische Weinregion mit der größten Produktionsmenge überhaupt. Doch was zunächst bei vielen Weinfreunden den Vorbehalt „Quantität statt Qualität“ auslöst, hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten extrem positiv entwickelt.
Durch moderne Kellertechnik, aber vor allem dank des höheren Qualitätsanspruchs der Weintrinker, hat sich Apulien von einer Region voller Mittelmäßigkeit zu einer Gegend mit einem verblüffend hohen Qualitätsstandard entwickelt. Das Preisniveau ist dabei immer noch als vergleichsweise günstig zu bezeichnen, so dass Apulien unwahrscheinlich viele „Wein-Schnäppchen“ bereithält.
Nachfolgend finden Sie die auf der Reise besuchten Kellereien in Apulien.
Weine aus Locorotondo
Locorotondo
Im Gegensatz zur restlichen Region, wo fast nur Rotweine produziert werden, ist die Gegend rund um Locorotondo für ihre ausgewogenen Weissweine bekannt. Nach unserer Wanderung rund um die Trulli-Dörfer werden wir einige der Weine in einer kleinen Kellerei kennenlernen.
Cristiano Guttarolo
„2004 übernahm Cristiano 2,2 Hektar alte, in Alberello-Form erzogene Primitivo-Weingärten von seinem Opa und machte sich auf den steinigen Weg, dem Primitivo ein neues Gesicht zu verleihen. Dafür besorgte er sich Amphoren aus Umbrien.
Cristiano wollte Leichtigkeit, Eleganz und Frische, deshalb hat er auf Holz verzichtet und sich stattdessen für die Amphoren entschieden. Heute stehen 25 Amphoren in seinem Keller und darin wird nicht nur Primitivo gekeltert sondern auch Verdeca. Ausgebaut wird rot wie weiß übrigens über 12 Monate, manchmal auch länger, je nachdem, ob er die Amphoren für den Folgejahrgang braucht oder nicht.
Struktur und Vitalität sind dann auch die herausragenden Komponenten all seiner Weine, sei es nun der Lamie delle Vigne (ein reinsortiger Primitivo) oder auch den IOHA, eine Cuvée aus Negroamaro und Primitivo, der seine 14% bestens hinter dunklen, kühlen Fruchtnoten und mächtig Pfeffer versteckt.
Cristiano gehört zu den kleinsten Weinbauern in Apulien, seine Weine sind kleine Kunstwerke – wir haben ihn ausgesucht als Gegenpol zu den grossen Genossenschaften.
Torrevento
Torrevento genießt einen ausgezeichneten Ruf in der Weinwelt. Die Kellerei trägt das apulische Wahrzeichen im Logo, das Castel del Monte, das sich ganz in der Nähe befindet. Für den Erfolg der Torrevento Weine zeichnet der erfahrene Önologe Leonardo Palumbo verantwortlich, der „Ikonen aus der Castel del Monte Region“ geschaffen hat, wie Robert Parker’s Wine Advocate schreibt. Die Weinberge von Torrevento erstrecken sich über mehr als 400 Hektar, von denen etwa 200 im Besitz des Unternehmens sind.
Torrevento heißt übersetzt „Turm der Winde“. Tatsächlich trotzt das Herzstück des Weinguts, ein ehemaliges Kloster, schon über 750 Jahren den apulischen Winden. Der DOC „Castel del Monte“ verdankt dieser Kellerei seine Berühmtheit. Traditionen sind in Torrevento sehr wichtig. Kaum verwunderlich also, dass es besonders die alten regionalen Sorten sind, welche die Familie Liantonio pflegt. Allen voran die Nero di Troia, eine autochthone Traubensorte mit kräftigem Tannin-Anteil. Sie verdankt Torrevento ihre Wiederentdeckung, denn viele Jahre lang nutzten die Winzer der Region sie nur in Verschnitten. Heute ist sie die Basis zahlreicher Weine wie des ausgezeichneten Nero di Troia mit seinem samtig-üppigen Charakter oder des fruchtigen É Arte Nero di Troia. Der Reserva „Monto Rosso Pedale Riserva“ hat für Torrevento sogar die gefragten drei Gläser im Weinführer Gambero Rosso erobert.
Produttori di Manduria
Fast automatisch folgt auf Manduria das Wort Primitivo, denn man kann kaum von dieser Gegend sprechen, ohne den preisgekrönten apulischen Wein zu zitieren. Das weiss die Winzergenossenschaft von Manduria genau und definiert sich als „Meister des Primitivo“. Es handelt sich um eine 1932 gegründete Genossenschaft, mit dem Ziel, alle apulischen Produzenten zu vereinen, die diese Rebe und ihr Territorium lieben. Den Plan dafür schmiedete eine Gruppe begabter Winzer, um den Erfolg der wichtigsten apulischen Rebsorte zu steigern, die bis in die neunziger Jahre hauptsächlich zum Verschneiden von italienischen und französischen Weinen verwendet wurde. Heute kann sie als Vorzeigebetrieb gesehen werden, der Manduria und seinen Primitivo in der ganzen Welt vertritt. Die Genossenschaft besteht aus 400 Winzermitgliedern, die auf 900 Hektar Weinberg aufgeteilt sind.
Ein Großteil der Reben ist als Kordon (cordone speronato) erzogen und ein kleinerer, der Tradition treu, als Alberello. Alle Schritte in der Kellerei werden genau verfolgt, um ausdrucksstarke Weine von großem Charakter zu erzeugen. In der Winzergemeinschaft befindet sich eine Großzahl an sehr erfahrenen Mitgliedern, die nach der Alten und traditionellen Schule arbeiten und den aufstrebenden Weinbauern mit Tipps und Hilfe zur Seite stehen. Andererseits wird auch die Modernität gelebt, dank der Studien, Beiträge und Forschung der Universität von Bari. Kurzum ein Projekt, an dem man einfach Gefallen finden muss und das eine echte und ehrliche Seite Apuliens portraitiert.
Die Weine der Kellerei zeichnen sich durch ihre Ausdrucksstärke, die mediterrane Wärme und die vortreffliche, seidige Weichheit aus. Es wird ein breites Spektrum an Weinen produziert, welches von Weißweinen aus Fiano und Chardonnay Trauben bis hin zu großen Rotweinen auf Basis von Primitivo, Negroamaro und Malvasia Nera reicht. Einfach Weine, die von Apulien und der reinsten Essenz dieses Territoriums erzählen.
Castel di Salve
Castel di Salve wurde 1885 von Antonio Winspeare gegründet. Mehr als ein Jahrhundert später erneuert sein Urenkel Francesco das Unternehmen mit Hingabe und Leidenschaft.
Rückblickend erscheint die Unternehmensgeschichte einfach: eine alte Weinkellerei und eine große Leidenschaft für Weine und Qualitätsarbeit, im Hintergrund solide landwirtschaftliche Familientradition. So entsteht 1992 das neue Unternehmen Castel di Salve, das unter gleichem Namen und am gleichen Ort Projekt und Geschichte seiner Vorfahren fortsetzt, eine Geschichte von Wein und Weinkellerei, die 1885 genau hier begonnen hatte.
Der erste Wein, der abgefüllt und etikettiert wurde, ist der Armecolo, gefolgt von drei Etiketten – einem Weißwein, einem Rotwein und einem Rosé -, die den Namen Santimedici erhielten. Hier sieht man bereits die lokale Tradition: ein Rosé und ein Rotwein aus Negroamaro; ein Armecolo aus Negroamaro und Malvasia nera di Lecce, wie man sie im Salento seit Jahrhunderten macht, aber mit unvergleichlicher Frische und Reinheit im Geschmack.
Heute produziert Castel di Salve zehn Etiketten und 180.000 Flaschen. Mit einem Sinn für Neuerung, in einer Kombination aus zeitgemäßem Geschmack und großem Respekt für das ‘Territorium’, entstanden Priante, Lama del Tenente, ein sortenreiner Primitivo und ein ebensolcher Negroamaro, die Cento-Weine, ein besonders erlesener Aleatico und der Lady Killer, ein 100%iger Malvasia nera di Lecce.
Menhir
Die Weinkellerei von Gaetano Marangelli ist noch sehr jung, aber seine Weine haben schon viele Weinfreunde überzeugt. Und das, obwohl noch vor wenigen Jahren niemand geglaubt hätte, dass die karge, steinige Landschaft des Salento, der italienische Stiefelabsatz also, solche wundervollen Primitivos hervorbringen kann.
Die Philosophie des Weinguts kann mit dem Lebensmotto des charismatischen Winzers überschrieben werden: „Finde die Zukunft – schaue auf die Vergangenheit.“ Gaetano Marangelli (*1963), der ‚Erfinder‘ der Cantine Menhir Salento, ist durch und durch Entdecker, hart schaffender und träumender Reisender, ausgestattet mit unermüdlicher Power und einem großen Fundus an Ideen, die sofort verwirklicht werden wollen.
Das Weingut befindet sich in der alten Kulturlandschaft, umgeben von Bauernhöfen, archäologischen Ausgrabungsstätten und vielen Dolmen und Menhiren. Steine, Steine, Steine – soweit das Auge reicht. Hier entsteht 2002 in mühevoller kollegialer Arbeit von Familie, Freunden und motivierten Arbeitern der Region eine ökologische Farm mit Weingut. Sie liefert sowohl die Weintrauben für den Wein, Oliven für das eigene Olivenöl als auch alle anderen Erzeugnisse für die herausragende Osteria „Origano“. Dort sollen sich nach Gaetanos Vorstellung Kunst, Geschichte und Weinbautradition harmonisch mit neuen Technologien aus der Weinproduktion vereinigen.
So ist dann ab 2005 mit Menhir Salento ein Refugium für Liebhaber von Kultur, Essen und – natürlich – Wein entstanden. Es ist ein Konglomerat aus Weinkellerei, Osteria „Origano – CIBO e VINO“ und der Anna l’Azienda Agricola, einer ökologischen Farm. Der Stammsitz des Weinguts ist ein Palazzo aus dem 18. Jahrhundert, der sich im historischen Zentrum des antiken Städtchens Minervino di Lecce befindet.
Essen
Gastronomische Spezialitäten
In Olivenöl eingelegtes gegrilltes Gemüse.
Getrocknete oder halbgetrocknete Tomaten.
Die Burrata, ein Frischkäse, in dessen Inneren sich eine Mischung aus gezupften Mozzarellafäden und Sahne befindet.
Orecchiette con Cime di Rapa, Orecchiette Pasta mit Rübstiel.
Ciceri e Tria, bandnudelähnliche Hartweizenpasta mit Kichererbsen.
Fave e Cicoria, Bohnenmus mit Zichorie.
Polpo alla Pignata, Tintenfisch aus dem Tontopf.
Miesmuscheln aus dem Golf von Tarent.
Die Taralli, kleine Teigkringel, die mit Anis oder Kümmel gewürzt sind.
Die Calzone, eine gefaltete und gefüllte Pizza.
Der Rustico, ein mit Mozzarella, Béchamelsauce, Tomaten, Paprika und Muskatnuss gefüllter Blätterteig.
Die Rotweinsorten Negroamaro und Primitivo.
Ausrüstung / Schwierigkeit
Wanderschwierigkeit ●●●○○
Die Wanderungen sind teils anspruchsvoll, es handelt sich um schmale Wege, oft verbunden mit steilen Anund Abstiegen, häufig über Treppen, mitunter über Felsen. Geeignete Wanderschuhe sind vonnöten, genauso wie Trittsicherheit und Fitness. Weiterhin empfehlen wir geeignete Kleidung, einen Wanderrucksack, eine Kopfbedeckung sowie Sonnen- und Regenschutz. Bitte nehmen Sie auch ausreichend Trinkwasser auf die Wanderungen (Empfehlung 1,5 l pro Person/Tag), auch ein kleiner kohlenhydratreicher Snack für unterwegs sollte immer im Rucksack sein.
Bei den nach jeder Tagesetappe angegebenen Gehzeiten handelt es sich um durchschnittliche Wanderzeiten, Pausen nicht inbegriffen. Natürlich können die Zeiten etwas variieren, sie hängen von der Gruppengroesse, der allgemeinen Fitness sowie verschiedenen anderen Faktoren wie zum Beispiel den atmosphärischen Bedingungen ab. Gern beraten wir Sie aber auch persönlich und ausführlich per e-mail oder auch telefonisch wenn Sie Fragen zu den Anforderungen und Schwierigkeitsgraden der Wanderwege haben.
Anreise
Unsere Wanderreisen in Apulien beginnen im Landhaus Masseria Torricella bei Alberobello und enden in Nardò. Die Anreise erfolgt individuell, aber wir bieten im Rahmen dieser Reise einen Sammeltransfer vom Flughafen Bari zur ersten Unterkunft an (am Nachmittag um 16.00 Uhr ab Flughafen) und einen weiteren am Abreisetag wahlweise zum Flughafen Brindisi oder Bari (ab 9.00 Uhr Abfahrt in Nardò). Diese beiden Sammeltransfers sind im Reisepreis inbegriffen. Für Flüge, die nach dem Sammeltransfer ankommen oder am Abreisetag morgens sehr zeitig starten, muss eine andere Lösung, gegebenfalls ein kostenpflichtiger Privattransfer gefunden werden. Nachfolgend haben wir einige hilfreiche Informationen für die Organisation der Anreise zusammengestellt.
Bitte beachte bei der Reiseplanung, dass unsere Reisen mit dem Aperitif und einer kleinen Begrüssung im Landhaus am Anreisetag gegen 19.00 Uhr beginnen.
Auto
Viele unserer Gäste reisen mit dem eigenen PKW an, manche hängen unterwegs noch eine Zwischenübernachtung an. Dadurch bietet sich der Vorteil, vor Ort die eine oder andere Leckerei einkaufen zu können. Andererseits ist die Fahrt natürlich sehr lang. Ausreichend Parkplätze auf dem Parkplatz des Landhauses stehen zur Verfügung.
Flugzeug
Am besten werden Bari oder Brindisi angeflogen (beide befinden sich circa 70 km von der ersten Unterkunft entfernt). Bari wird im Normalfall täglich mehrfach von allen deutschen, schweizer und österreicher Flughäfen mit der Lufthansa (mit Umstieg in München oder Frankfurt) angeflogen. Ausserdem gibt es nach Bari oder Brindisi im Normalfall von verschiedenen Städten im deutschsprachigen Raum Verbindungen mit der Ryanair, Eurowings, Condor oder Easyjet.
Weiterreise vom Flughafen: Vom Flughafen Bari organisieren wir einen einzigen Sammeltransfer am Nachmittag des Anreisetages gg. 16.00 Uhr und zurück am Abreisetag (Ankunft am Flughafen ca. 11,30 Uhr). Sollten die Flugzeiten nicht mit unseren angebotenen Sammeltransfers zusammenpassen, finden wir gemeinsam eine Lösung. Zum Beispiel lohnt sich auch eine Extranacht in Bari, hier gibt es eine wunderschöne Altstadt. Wer mehrere Extranächte hat, könnte eine Badeverlängerung in Betracht ziehen – Apulien hat einige der schönsten Strände Italiens.
Reisebedingungen
Wir organisieren auch Ihre Anreise ganz nach Ihrem Wunsch. Diese ist im Reiseangebot nicht enthalten, um Ihnen größtmögliche Flexibilität bei der Wahl der Verkehrsmittel, des Abreise-Orts/Flughafens und der Fluggesellschaft zu gewährleisten. Besprechen Sie die Einzelheiten mit unserem
Buchungsbüro: +49 (0)1573 354 2362.
Zahlungsbedingungen:
Die Buchung der Reise wird verbindlich, wenn sie schriftlich von uns bestätigt worden ist und darauf folgender Überweisung einer Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises. Der restliche Preis wird fällig, wenn feststeht, dass Ihre Reise – wie gebucht – durchgeführt wird und die Reiseunterlagen entweder in Ihrem Reisebüro bereitliegen oder Ihnen verabredungsgemäß zugesandt werden, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt.
Rücktritt vom Reisevertrag:
Sie können jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten. Wir sind in diesem Fall berechtigt, eine Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen zu verlangen, die wie folgt pauschaliert wird. Bei Rücktritt
bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 20 %
ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 40 %
ab dem 24. Tag vor Reiseantritt 50 %
ab dem 17. Tag vor Reiseantritt 60 %
ab dem 10. Tag vor Reiseantritt 80 %
ab dem 3. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtantritt der Reise 100 % des Reisepreises.
Muss die Reise aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl oder aufgrund anderer Gründe, die beim Veranstalter liegen, abgesagt werden, so werden bereits geleistete Zahlungen umgehend in voller Höhe zurückgezahlt.