Käse

Käse auf italienisch heisst „formaggio“, aber auch „cacio“, das letztere hat ethymologisch die selbe Wurzel wie der deutsche Käse. Vieles haben die norditalienischen Käsesorten von den Nachbarn nördlich der Alpen übernommen, angefangen von der Kuhhaltung. In der tat teilt sich beim Käse teilt sich Italien in 2: im Norden haben wir hauptsächlich Käsesorten aus Kuhmilch. Ab der Toskana und südlich davon dominiert der Schafskäse. Aber auch Büffeln und Ziegen tragen zur Herstellung von italienischen Käsesorten bei. Ein Paar Beispiele für jede Sorte: Parmesan und Gorgonzola aus Kuhmilch, Pecorino und Carmasciano aus Schafsmilch, Fatulì und Cacioricotta aus dem Cilento aus Ziegenmilch und die berühmte Mozzarella aus Büffelmilch (Achtung: wenn er aus Kuhmilch besteht, darf dieser Käse in Italien nicht den Namen Mozzarella tragen und wird „fiordilatte“ genannt.)

Eine Käsesorte aus dem Mittelalter: der Castelmagno

Schon in meinem Beitrag vom 12. Juni, erwähnte ich den in Alba von Slow Food organisierten “Mercato della Terra“, ein Markt, wo ausschliesslich lokale Lebensmittelproduzenten (sog. “Kilometro Zero“) ihre Waren anbieten können. Hier traf ich Mario aus dem piemontesischen Dorf Moretta. Heute erzähle ich Euch von einer zweiten Käsesorte, die er anbietet: der Castelmagno! Der […]