Ein Fischessen in der Toskana bei Firenze

Neulich gab es ein Slow Food Abendessen beim schönen Restaurant „Bobo l’Acciaiolo“ in Scandicci, ein Vorort von Florenz, weit weg von der chaotischen „Touristenautobahn“ in der Altstadt.Das Restaurant wird direkt vom Slow Food Verein geführt und befindet sich im Hof eines typischen mittelalterlichen Schlosses in der Toskana.

Das Schloß Acciaiolo bei Florenz

Heute Abend haben wir einen Koch aus Kalabrien zu Gast, ein Fischexperte, Silvestro Greco. Eigentlich heißt er Silvio, aber wegen Berlusconi will er lieber Silvestro genannt werden. Silvestro hat in Messina Biologie studiert, ist hauptberuflich Meeresbiologe und Hobbykoch mit Schwerpunkt (was sonst?) Fisch.

Unser Meeresbiologe Silvestro

Der Abend beginnt mit einem lauwarmen „moscardino“ (Der Moscardino, eine wahre Köstlichkeit, unterscheidet sich von der Krake durch das Vorhandensein von nur einer einzigen Reihe an Saugnäpfen pro Fangarm, während die Krake zwei davon besitzt) auf einer Mais „frisella“ (Eine Art zweimal gebackenes Knäckebrot mit einem Loch in der Mitte, typisch aus Süditalien)

Moscardino auf Maisfrisella

Dann folgt als „primo piatto“: Nudeln (Marke Fabbri, ein kleiner Pasta Hersteller aus dem Chianti) mit Goldsardinen aus Lampedusa.

Maccheroni mit Goldsardinen aus Lampedusa

Als Fischgericht hat Silvestro für uns ein Törtchen mit pelagischen Fischen auf glasierten roten Zwiebeln kreiert.

Fischtörtchen mit roter Zwiebel aus Kalabrien

Ein klassisches Zitronensorbet mit dem Limoncello vom Restaurant endete das Werk von Silvestro.

Zitronensorbet aus Limoncello

Das Abendessen wurde mit dem dazu optimal passenden Weisswein aus den Marken „Vino Bianchello del Metauro“ vom Winzer „Terracruda“ begleitet.

Bianchello del Metauro, ein Wein aus der Region Marken

Leider hat das Restaurant im Sommer 2017 geschlossen. Aber Slow Food Scandicci ist weiterhin sehr aktiv!

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