Die „Farinata“ aus Genua und der Blumenriviera

Die “Farinata di Ceci“ ist ein typisches Gericht der sogenannten armen Küche aus Ligurien (Genua) und besteht aus Kichererbsenmehl, Wasser, Salz und Extravergine Olivenöl.

frisch gebackene Farinata aus Ligurien

Es handelt sich um einen sehr dünnen Pfannkuchen und wird in Genua “Farinata” gennant, in Pisa “Cecìna” (mit Betonung auf das „i“), in Livorno “Torta” und in Nizza (Frankreich) “Socca”.

Die Pastete wird stundenlang in Kupfertopf gekocht

Sie wird im Holzofen auf einer Auflaufform gebacken und bekommt die typische goldgelbe Farbe.

Bei Vino e Farinata wird die "farinata" laufend gebacken und verkauft!

Die "Farinata" kann man auch zum Mitnehmen kaufen

Eine Legende erzählt, dass die „Farinata“ fast zufällig erfunden wurde, als 1284 die Genueser bei der Schlacht von Meloria die Pisaner schlugen. Auf der Rückkehr der Genueser Schiffe zum Hafen, wurden sie von einem Sturm erwischt, die Säcke mit Kichererbsen kippten um und mischten sich mit Meereswasser. Da der Proviant nicht besonders üppig war, mussten sich die Seeleute mit den nassen Erbsen arrangieren. So taten sie diese Mischung aus Kichererbsen und Meereswasser in Metallschüssel und ließen sie an der Sonne trocknen. Daraus wurde eine Art Frikadelle. Einmal wieder auf dem Festland, entwickelten die Genueser die zufällige Erfindung, indem sie diese Pastete im Holzofen taten.

In der Altstadt von Savona (knapp 60 Km westlich von Genua) gibt es eine sehr bekannte „Trattoria“, wo man eine hervorragende „Farinata“ bekommen kann: Vino e Farinata, via Pia 15r (kein Telefon, keine Webseite!). Ich war dort am Samstag. Unvergesslich!

Die Trattoria "Vino e Farinata" in Savona, Ligurien

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